Archiv der Kategorie 'eBooks'

Riviale – Barrot – Borczuk : La légende de la gauche au pouvoir (1973)

Willy Huhn – Trotzki, der gescheiterte Stalin (1973)

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Einspruch gegen die Kapitulationen von 1937, vor den Libertären der Gegenwart und der Zukunft – Von einem „Unkontrollierten“ der Eisenkolonne (1937)


Dieser Aufruf eines unbekannten anarchistischen Milizionärs, der zu der berühmten « Eisenkolonne » gehörte, ist vielleicht eine der wahrhaftigsten und schönsten Schriften, die die proletarische Revolution Spaniens uns hinterlassen hat.
(Guy Debord)

Sie haben uns nicht verstanden. Oder, was noch tragischer ist im Innern der Tragödie, die wir leben, wir haben uns vielleicht nicht verständlich gemacht, denn wir wollten selbst im Krieg ein libertäres Leben führen – wir trugen auf unseren Schultern das Gewicht aller Verachtung und aller Härten durch die, die im Leben auf der Seite der Hierarchie standen –, während die anderen zu ihrem und zu unserem Unglück weiter vor den Karren des Staates gespannt geblieben sind. […]

Wir in unseren Schützengräben lebten glücklich. Sicher, wir sahen neben uns die Genossen fallen, die mit uns diesen Krieg begonnen hatten. Mehr noch, wir wussten, dass jeden Moment uns eine Kugel hingestreckt mitten im Feld lassen konnte – das ist die Gegengabe, die den Revolutionär erwartet –, aber wir lebten glücklich. Wir assen, wenn was da war. Wenn Lebensmittel fehlten, fasteten wir. Und wir waren alle zufrieden. Weshalb? Weil keiner über dem anderen stand. Wir waren alle Freunde, alle Genossen, alle Guerilleros der Revolution. […]
Wir glaubten, dass wir dabei waren, uns zu befreien, uns zu retten und nun werden wir in das verfallen, was wir gerade bekämpfen: in den Despotismus, in die Kastenherrschaft, in den brutalsten und entfremdetsten Autoritarismus. […]

Die Militaristen, alle Militaristen – und es gibt davon ganz Grimmige auf unserer Seite – haben uns umzingelt. Gestern waren wir Herren von allem, heute sind sie es. Die Volksarmee, die vom Volk nichts anderes hat als die Tatsache, dass sie aus dem Volk rekrutiert wurde – und das ist etwas, was schon immer geschah –, gehört nicht dem Volk, sie gehört der Regierung und die Regierung befiehlt und die Regierung bestimmt. Dem Volk erlaubt man lediglich, zu gehorchen, und gehorchen ist das, was man immer schon vom Volk verlangte. […] Die Kolonne, unsere Kolonne, darf sich nicht auflösen.[…] Vom ersten Tag an sind wir Freunde gewesen, mehr als Freunde, wir waren Genossen, Brüder. Es ist unmöglich, uns zu trennen, wegzugehen, uns nicht mehr zu sehen, nicht mehr wie bisher unser Verlangen, zu siegen und zu kämpfen, zu fühlen. Die Kolonne, diese Columna de Hierro, die von Valencia bis nach Teruel die Bourgeois und die Faschisten zittern liess, darf sich nicht auflösen, sondern muss weitermachen bis zum Ende.

Einspruch… PDF (2,3 MB)

Franz Pfemfert – „Die Aktion“ 1911-1922 (Jg. 1-12)

Die Aktion 1.Jg
Die Aktion 2. Jg
Die Aktion 3.Jg
Die Aktion 4.Jg
Die Aktion 5.Jg
Die Aktion 6.Jg
Die Aktion 7.Jg
Die Aktion 8.Jg
Die Aktion 9.Jg
Die Aktion 10.Jg
Die Aktion 11.Jg
Die Aktion 12.Jg

Franz Pfemfert – „Die Aktion“ 1911-1918 (Verzeichnisse)

Franz Pfemfert – Die Aktion – Jahrgang 1-8, 1911-1918 (Verzeichnisse Titel, Autoren, etc.)