Karl Heinz Roth/Marcel van der Linden – Vorwort zu „Gegen die Arbeit. Über die Arbeiterkämpfe in Barcelona und Paris 1936-38″ von M. Seidman

Vorwort

Im Jahr 1963 veröffentlichte die Redaktion der Zeitschrift Internationale Situationniste das Foto einer Parole, die sie auf einer Pariser Mauer entdeckt hatte : „Ne travaillez jamais“ – „Arbeitet niemals“ ! Damit illustrierte sie ein in derselben Ausgabe veröffentlichtes Manifest, in dem sie „die Abschaffung der Arbeit in ihrer bekannten Form – verbunden mit der Abschaffung des Proletariats“ als „Zentrum des revolutionären Projekts“ proklamierte [1]. Dieses utopische Schlagwort entfaltete in den folgenden Jahren eine subversive Sprengkraft. Es spielte nicht nur im Pariser Mai des Jahrs 1968 eine wichtige Rolle, sondern durchdrang die gesamte globale Revolte dieser Jahre. Die Vergötzung der Arbeit war unwiderruflich zu Ende. Der Widerstand gegen die entwürdigende, erniedrigende und alle Kreativität abtötende Arbeit erzeugte einen neuen Lebensstil, der die nachwachsende Generation der „roten Siebziger“ prägte – bevor er von den Innovatoren des Kapitalismus entdeckt und in die prekären Arbeitsverhältnisse von heute umgemünzt wurde.

I.
Der Impuls der Situationisten und anderer, ihnen verwandter Strömungen der radikalen Linken inspirierte auch viele Intellektuelle und Wissenschaftler. Zu ihnen gehörte der amerikanische Historiker Michael Seidman, der seit 1979 in Paris lebte und durch die dortige Subkultur geprägt wurde. Er machte sich den Kampf gegen die Arbeit zum Forschungsthema und 1982 promovierte er in Amsterdam bei Arthur Mitzman mit einer Untersuchung über die ArbeiterInnen von Barcelona und Paris während der spanischen Revolution und der französischen Volksfrontregierung. Das war eine Konstellation, wie sie provozierender nicht sein konnte : Kämpfen die ArbeiterInnen auch in revolutionären Umbrüchen, in denen Organisationen unter Berufung auf die historische Mission der Arbeiterklasse die politische Macht ergreifen, weiter gegen die Arbeit ? Fallen sie mit dem sich daraus unweigerlich einstellenden Niedergang der Wirtschaft dem emanzipatorischen Umsturz in den Rücken ? Es gehörte ein erhebliches Stück Respektlosigkeit gegenüber allen Traditionsbeständen der Arbeiterlinken und der durch sie inspirierten Geschichtsschreibung dazu, überhaupt eine solche Frage aufzuwerfen. Einmal mehr zeigten hier die Parolen der Situationsten ihre subversive Sprengkraft.

Im vollen Wissen um die Brisanz seiner Fragestellung machte sich Seidman an die Arbeit. Er erschloss sich die riesigen archivalischen Überlieferungen zur Sozialgeschichte der ArbeiterInnen der Dreißigerjahre in ihren Hochburgen Barcelona und Paris und wertete ihre Presse aus. Parallel dazu studierte er auch die Gegen-Überlieferungen der Unternehmen und Wirtschaftsverbände. Das machte es ihm möglich, die Rahmenbedingungen für eine vergleichende historische Analyse zu erarbeiten : In Barcelona konfrontierte sich eine rückständige und korrupte Bourgeoisie mit einem militanten Arbeiterwiderstand, der in erster Linie durch die Anarcho-Syndikalisten der CNT repräsentiert wurde ; in Paris stand den starken, aber durch die Weltwirtschaftskrise zurückgeworfenen Gewerkschaften ein starkes und innovationsfähiges Patronat gegenüber, das eine hoch effiziente Automobil-, Flugzeug- und Stahlindustrie kommandierte. Daraus ergaben sich zwei unterschiedliche Ansätze des Arbeiterwiderstands. In Barcelona erzwangen Anarchosyndikalisten den revolutionären Umsturz mit dem Anspruch, die entwicklungsunfähige Bourgeoisie zu ersetzen und unter den Bedingungen der Arbeiterselbstverwaltung einen Prozess der wirtschaftlichen Konzentration und Erneuerung einzuleiten. In Paris dominierten dagegen Konzepte der Arbeiterkontrolle der Produktion, verbunden mir Forderungen nach einer radikalen Verkürzung der Arbeitszeit und der Ausweitung der Sphäre der Nichtarbeit durch bezahlte Urlaube und soziale Sicherung im Alter.

War dieses Anliegen der revolutionären und – im Fall Frankreich – reformorientierten Arbeiterlinken aber auch die zentrale Agenda der ArbeiterInnen ? Wie Seidman anhand des reichlich erschlossenen Quellenmaterials nachweist, war das zumindest in dem Augenblick nicht mehr der Fall, als die Arbeiterlinke an die politischen Machthebel herankam. Die Fabrikbelegschaften nutzten die fast zeitgleich ablaufenden Umbruchsituationen vielmehr dazu, sich noch stärker als bisher den Zumutungen ihres Arbeitsalltags zu entziehen. Obwohl jetzt anarcho-syndikalistische Militante im Namen der Revolution die geflohenen oder vertriebenen Manager ersetzten und für eine kollektive Anstrengung zur Reorganisation der Produktion warben, blieben die ArbeiterInnen den Betriebsversammlungen fern und missachteten die Schichtpläne. Auch nach der – zeitweiligen – Abschaffung der Akkordarbeit wandten sie sich von der Arbeit ab. Sie erschienen verspätet oder auch gar nicht und gingen vor Schichtschluss. Es gab zwar auch einige Exklaven, in denen mit neuen Formen der geldlosen Produktion und Verteilung experimentiert wurde, aber dies waren und blieben Randerscheinungen. In Paris war die Situation kaum anders. Dort hatten die Betriebsbesetzungen zwar ebenfalls den politischen Umschwung ermöglicht. Aber für die ArbeiterInnen waren sie in erster Linie ein großes Fest, eine kurzfristige Wiederaneignung des Lebens, die sie nun in die Ära der Volksfront verlängerten. Auch sie erzwangen die faktische Abschaffung des Akkordlohns, verweigerten die hierarchische Arbeitsteilung, kamen verspätet und gingen verfrüht, und wenn sich ihnen die Unternehmer und Gewerkschaftsleitungen widersetzten, griffen sie zur Sabotage.

Seidmans Befund war somit eindeutig : In beiden Konstellationen kündigten die ArbeiterInnen ihren neu installierten Arbeiterregimes die Gefolgschaft. Beide politische Regime waren aber in ihrer Existenz bedroht und auf eine rasche und reibungslose Wiederankurbelung ihres Wirtschaftspotenzials angewiesen : In Spanien war die militärische Konterrevolution im Vormarsch, und in Frankreich geriet die Volksfrontregierung angesichts des wirtschaftlichen Niedergangs in eine Zerreißprobe, die zusätzlich durch den aggressiven Hochrüstungskurs des faschistischen Deutschland verschärft wurde. In dieser Zwangslage unternahmen die beiden politischen Regime das aus ihrer jeweiligen Sichtweise Unvermeidliche : In Spanien avancierte die CNT zum Vorreiter einer repressiven Wiederherstellung der Arbeitsdisziplin, und die Volksfrontregierung fuhr unter dem Einfluss des Syndikalismus einen weniger harten, aber dennoch ebenfalls eindeutigen Disziplinierungskurs.

So weit Seidmans Befunde, deren Evidenz bis heute von niemand angezweifelt wurde. Der Widerstand gegen die Arbeit hört in allen seinen sichtbaren, demonstrativ herausgekehrten oder auch stillschweigend und scheinbar individualisiert betriebenen Formen auch dann nicht auf, wenn sich politische Regime etablieren, die aus Arbeitermilitanten rekrutiert werden und erklärtermaßen als Repräsentanten der Arbeiterklasse agieren. Nur dort, wo die ArbeiterInnen selbst anfangen, die Trennung zwischen Arbeit und Leben aufzuheben und mit selbstbestimmten Tätigkeiten zu experimentieren – solche Ansätze gab es, wie Seidman nachweist, in Spanien sehr wohl, sie sind aber marginal geblieben –, nehmen sie eine konstruktive Haltung ein. Das aber ist eine Art der Reproduktion des Lebens, die sich außerhalb – oder unterhalb – der politischen Systeme abspielt. Da sie sich außerhalb aller Effizienz- und Produktivitätskriterien bewegen, kann sich auch keine von der Arbeiterlinken beherrschte politische Macht auf sie beziehen. Mit anderen Worten : Hinter dem Widerstand gegen die Arbeit steht ein elementares Bedürfnis nach der Aufhebung aller Formen der Arbeit im sozialen Lebensprozess, das alle Wirtschaftsprozesse entschleunigt und letztlich „unproduktiv“ macht. Zwischen den existenziellen Massenbedürfnissen der Arbeiterklasse nach ihrer Selbstaufhebung und den Perspektiven einer politischen Repräsentation ihrer Interessen im Sinn von politischer Arbeitermacht besteht ein unauflöslicher Widerspruch.

II.
Nach dem Abschluss seines Promotionsverfahrens in Amsterdam kehrte Seidman in die USA zurück und nahm eine zeitlich befristete Hochschullehrerstelle an der Rutgers University an. Die Studie blieb zunächst unveröffentlicht. Dann publizierte Seidman 1988 eine erste Zusammenfassung in einer zeitgeschichtlich orientierten Zeitschrift [2]. Schließlich erschien seine Untersuchung 1991 in der University of California Press. Die Rezeption war zunächst recht verhalten. Während die niederländischen Rätekommunisten anhand der Aufsatzfassung den von Seidman benutzten Arbeitsbegriff kritisierten – dazu noch weiter unten –, gaben sich die Rezensenten der wissenschaftlichen Fachpresse eher ratlos und diskutierten Randprobleme, so etwa eine mögliche Überschätzung der Stärke der französischen Bourgeoisie oder die mangelnde Berücksichtigung komplementärer Studien über den Arbeiterwiderstand in der Sowjetunion [3]. Andere Rezensenten nahmen Anstoß an der explizit betonten Konfrontationsstellung, die Seidman gegenüber den dominierenden – modernisierungstheoretischen und marxistischen – Strömungen der Arbeitergeschichtsschreibung einnahm [4]. Einig waren sich aber alle in der Einschätzung, dass es sich um eine außergewöhnliche Arbeit handelte, die zwei brisante historische Themenfelder miteinander verglich und auf provozierende Weise gegen den Strich der gängigen Deutungen bürstete [5].

Damit war die akademische Diskussion aber auch schon beendet. Der Verlag zog daraus die Konsequenzen und verzichtete auf die sonst übliche Edition einer billigeren Taschenbuchvariante. Auch Seidman selbst musste um seine wissenschaftliche Position kämpfen und verließ 1989 die Rutgers University nach erheblichen internen Auseinandersetzungen um seine Festanstellung, hatte dann aber andernorts mehr Glück. Nach einer längeren Pause sorgten dann engagierte Übersetzungen für eine Veröffentlichung in einem japanischen (1998) und einem türkischen Universitätsverlag (2010). Inwieweit es Seidman in diesen Ländern gelang, Einfluss auf die Arbeitsgeschichtsschreibung zu nehmen, wissen wir nicht. In diesen beiden Konstellationen sind die Sprachbarrieren leider noch immer wirksam.

Parallel dazu entfaltete das Buch jedoch allmählich seine Wirkung in der radikalen Linken. Als Workers Against Work seit dem Beginn des neuen Millenniums bei der University of California Press vergriffen war, veröffentlichte eine räte-anarchistische Gruppe in Baltimore einen Raubdruck. 2006 erschien eine griechische Teilübersetzung in Athen, die offensichtlich keine breitere Debatte auslöste. Dagegen entschloss sich ein in Marseille aktives Verlagskollektiv im vergangenen Jahr zu einer kompletten französischen Edition, die ebenfalls ohne Absprache mit dem Autor und dem über die Urheberrechte verfügenden Verlag zustande kam. Diese unautorisierte Rückkehr in das Land ihrer Entstehung verhalf der Studie Seidmans endlich zur seit langem überfälligen Rezeption innerhalb der radikalen Linken. Dabei kristallisierten sich mehrere Problemfelder heraus, die entscheidende Eckpunkte des emanzipatorischen Diskurses berühren.

III.
Es geht dabei erstens um den Arbeitsbegriff : Ist jede Art von Arbeit, die die materielle Reproduktion des individuellen und gesellschaftlichen Lebens vom gesellschaftlichen Lebensprozess abtrennt und verselbständigt, abzulehnen ? Und wenn ja : Wird dann der uneingeschränkt und in allen denkbaren Konstellationen gerechtfertigte Widerstand gegen die Arbeit noch in der Lage sein, aus sich die Alternative einer selbst bestimmten und frei assoziierten Lebenstätigkeit hervorzubringen ? Um diese Frage zu beantworten, werden wir nicht darum herum kommen, die gesamte Arbeitsgeschichte nochmals auf den Prüfstand zu stellen und zugleich eine klare Trennlinie zwischen allen Formen der Arbeit und der jenseits davon zu entwerfenden selbstbestimmten Tätigkeit zur Reproduktion der gesellschaftlichen Lebensprozesse vorzunehmen. Genau hier setzten schon 1989 die niederländischen Rätekommunisten an, als sie von Seidman eine genauere Unterscheidung zwischen der Arbeit an sich und der kapitalistisch organisierten Arbeit einforderten [6].

Noch schockierender ist zweitens der sich aus der Analyse Seidmans zwingend ergebende Befund, dass bisher alle Varianten von Arbeiterregimen oder „Arbeiterstaaten“ unfähig waren, die elementaren Bedürfnisse der von ihnen repräsentierten Klasse nach sofortiger Aufhebung der Arbeit in die Tat umzusetzen und damit ihre letztlich unvermeidliche Niederlage zu verhindern. Von diesem Verdikt waren – und sind – wohlgemerkt alle Strömungen der Arbeiterlinken betroffen, von den spanischen Anarcho-Syndikalisten über die verschiedenen Strömungen des französischen Syndikalismus bis zurück zu den Bolschewiki, die im Frühjahr 1918 den Kampf gegen den disziplinlosen Eigensinn der Arbeiter- und Soldaten-Sowjets aufnahmen. Sie alle antworteten in der Konfrontation mit ihrer sich ihnen verweigernden sozialen Legitimationsbasis mit produktivistischer Propaganda, aber auch mit Drohungen und brutaler Repression. Aus diesem Befund ergeben sich gravierende Konsequenzen für jede Emanzipationstheorie, die sich auf die Klasse der Arbeiterinnen und Arbeiter beruft. Wir können sie hier nicht weiter zur Diskussion stellen. Aber wir möchten zumindest darauf hinweisen, dass der revolutionäre Bruch ganz unabhängig vom Stand der jeweiligen kapitalistischen Entwicklung nur noch universal gedacht werden kann. Da jede erfolgreiche Arbeiterrevolution sofort und unvermeidlich zu einer Entschleunigung des wirtschaftlichen Wachstums und zur Aufhebung der Arbeitsproduktivität als Grundnorm der politischen Ökonomie führt, hat sie nur dann eine Chance, wenn sie global in Gang kommt und weltweit koordiniert ist. Andernfalls geraten die revolutionären „Arbeiterregierungen“ sofort in das Dilemma, sich gegen die sie umgebende und sie einkreisende kapitalistische Welt durch die Wiederherstellung der arbeiterfeindlichen Produktivitätsnormen behaupten zu müssen und dadurch im gleichen Augenblick ihre Existenzgrundlage zu verlieren. Die Überwindung der Arbeit kann nur noch als weltweites Projekt gedacht werden, und zwar unabhängig von den jeweils dominierenden Formen der Ausbeutung und Verwertung des menschlichen Arbeitsvermögens.

IV.
Eine deutschsprachige Edition der Pionierstudie von Michael Seidman war seit langem überfällig. Nur wenige Individuen und Zirkel der deutschen Sprachsphäre haben sie bis heute zur Kenntnis genommen und in ihre Debatten einbezogen. Lange Jahre war die englische Ausgabe nur in ganz wenigen Universitätsbibliotheken ausleihbar. Merkwürdigerweise hat aber auch der seit einiger Zeit mögliche Zugriff auf eine E-Book-Version zu keiner breiteren Rezeption geführt. Hier blieb die Gruppe Wildcat ein einsamer Rufer in der Wüste. Als sie im Jahr 2003 einen Essay von Gilles Dauvé und Karl Nesic über die Frage veröffentlichte, ob die ArbeiterInnen die Arbeit lieben – oder auch nicht –, nutzte ihre Redaktion die Chance, in einer Zusatzbemerkung zu der von den beiden Autoren ausgewiesenen Referenzstudie auf die Dringlichkeit einer deutschen Ausgabe hinzuweisen. Diese Forderung hat nun der Verlag Graswurzelrevolution erfüllt, und zwar in Abstimmung mit Michael Seidman. Für diese Entscheidung können wir dem kleinen, aber feinen anarchistischen Kollektiv nur dankbar sein.

Karl Heinz Roth
Marcel van der Linden
Bremen – Amsterdam, 31.3.2011
(via)


2 Antworten auf „Karl Heinz Roth/Marcel van der Linden – Vorwort zu „Gegen die Arbeit. Über die Arbeiterkämpfe in Barcelona und Paris 1936-38″ von M. Seidman“


  1. 1 denken macht auch arbeit 31. Januar 2012 um 1:10 Uhr

    Hinter dem Widerstand gegen die Arbeit steht ein elementares Bedürfnis nach der Aufhebung aller Formen der Arbeit im sozialen Lebensprozess, das alle Wirtschaftsprozesse entschleunigt und letztlich „unproduktiv“ macht.

    Selten solchen Quark gelesen.

    Damit war die akademische Diskussion aber auch schon beendet. Der Verlag zog daraus die Konsequenzen und verzichtete auf die sonst übliche Edition einer billigeren Taschenbuchvariante. Auch Seidman selbst musste um seine wissenschaftliche Position kämpfen und verließ 1989 die Rutgers University nach erheblichen internen Auseinandersetzungen um seine Festanstellung, hatte dann aber andernorts mehr Glück. Kein Wunder, aber noch mal Glück gehabt.

  2. 2 Mr Keating 06. August 2012 um 12:46 Uhr

    Auch ich rechne mich zum `arbeitsscheuen Gesindel`.
    Arbeit an sich ist nicht das Problem.
    Es geht schon um die dem Menschen entfremdete und entfremdende Lohnarbeit.
    Das Dilemma der `Linken`:
    der marxistische Arbeitsbegriff , fußend auf der marxistischen Arbeitswertlehre,versucht Arbeit und das Ergebnis von Arbeit lediglich zu `demokratisieren`, indem die Verfügungsgewalt über das Mehrprodukt bei der Mehrheit des Volkes angesiedelt werden soll.
    Der marxistische Arbeitsbegriff bleibt dem bürgerlichen Arbeitsbegriff verhaftet.
    Arbeit in den real-sozialistischen Staaten ( ! ) ging zeitnah in eine Kommandowirtschaft über, in der UdSSR und in der DDR.
    Es geht darum, die Arbeit grundsätzlich zur Produktion des gesellschaftlich Notwendigen einzusetzen fernab des Wertgesetzes…

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