Die roten Kämpfer – Zur Geschichte einer linken Widerstandsgruppe (1959)

Was hier als Dokumentation folgt, unterscheidet sich insofern von der in diesen Spalten üblichen Form, als eine Trennung zwischen den einführenden Bemerkungen und den Dokumenten, die im vorliegenden Fall Textstellen sind, nicht durch geführt werden konnte. Auch ist aus naheliegenden Gründen der Name der Persönlichkeit, die Erläuterung und Texte zur Verfügung gestellt hat, nicht genannt worden. Die Texte liegen hektographiert oder photokopiert vor. Die Zeitschriften bzw. Korrespondenzblätter, denen sie entnommen sind, dürften eine Rarität dar stellen. — Sachlich handelt es sich hier um programmatisch-ideologische und parteitaktische Auseinandersetzungen antisowjetisch-kommunistischer Art, die nur kleine Kreise erreichten und in ihrer Bedeutung gewiß nicht überschätztwerdensollten. (Ein Hinweis auf den im Text genannten Karl Schröder als „Führer der illegalen Gruppe Rote Kämpfer“ bei Ruth Fischer, Stalin und der deutsche Kommunismus, Frankfurt a. M., o. J. [1948] S. 738, Ann.) Ebensowenig aber sollten sie mit ihrer scharfen Analyse im Bild der zwanziger und frühen dreißiger Jahre fehlen, und auch das Andenken an einen Kampf gegen zwei totalitäre Fronten verdient wohl geschichtlich aufbewahrt zu werden.

Die roten Kämpfer – Zur Geschichte einer linken Widerstandsgruppe, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, n°4/1959, S. 438-460.


1 Antwort auf „Die roten Kämpfer – Zur Geschichte einer linken Widerstandsgruppe (1959)“


  1. 1 Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken « Entdinglichung Pingback am 11. Dezember 2009 um 12:06 Uhr
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